Bewerbung für den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2026
Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ – schreibt den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2026 – den Hermine-Albers-Preis – aus. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Vorstand der AGJ verliehen und von den Obersten Jugend- und Familienbehörden der Länder gestiftet.
Kategorien und Themen:
Der Preis wird in drei Kategorien vergeben:
Praxispreis zum Thema „Demokratiebildung und -förderung in der Kinder- und Jugendhilfe“
Theorie- und Wissenschaftspreis (ohne Themenbindung)
Medienpreis (ohne Themenbindung)
Ziel des Praxispreises ist es, innovative und wirkungsvolle Projekte zu fördern, die junge Menschen befähigen, demokratische Werte zu leben und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken – gerade in einer Zeit, in der Demokratie zunehmend herausgefordert wird.
Was gibt es zu gewinnen?
Der Preis ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert.
Pro Kategorie werden bis zu 4.000 Euro als Hauptpreis sowie Anerkennungsbeträge von 1.000 Euro vergeben.
Bewerbung und Fristen:
Der Ausschreibungszeitraum läuft bis zum 10. Oktober 2025.
Bewerbungen können bevorzugt digital über das Online-Formular auf der Website der AGJ eingereicht werden.
Eine vollständige Bewerbung beinhaltet das ausgefüllte Bewerbungsformular sowie die notwendigen Projektunterlagen. Nach dem Eingangsbestätigung erhalten die Bewerber eine Rückmeldung nach Abschluss des Juryverfahrens voraussichtlich Ende März 2026.
Die Preisverleihung ist für Ende Juni 2026 geplant.
Mehr Informationen und Bewerbung:
agj.de: Aktuelle Informationen
Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2026 – Hermine-Albers-Preis
Bewerbungsformulare Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2024
Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ
Mühlendamm 3
10178 Berlin
Frau Sabine Kummetat
Tel.: 030 - 400 40 219
E-Mail: jugendhilfepreis@agj.de
Hintergrund:
Der Preis wurde zu Ehren von Hermine Albers ins Leben gerufen, die 1933 wegen ihres Haltung gegen den Nationalsozialismus aus dem öffentlichen Dienst entlassen wurde. Nach dem Krieg engagierte sie sich als Leiterin des Hamburger Landesjugendamtes für benachteiligte Kinder und Jugendliche und war Mitbegründerin der AGJ. Seit 1955 würdigt der Preis ihr Andenken und fördert alle zwei Jahre herausragende Leistungen in der Kinder- und Jugendhilfe.
Quelle: AGJ / 13.08.2025 re

