Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2026

01. Oktober 2025
Wettbewerbe & Auslobungen

Bis 16. November 2025 Vorschläge einreichen

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ruft zur Einreichung von Vorschlägen für den Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2026 auf. Zum zehnten Mal werden Persönlichkeiten, Projekte und Institutionen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Aufarbeitung von Diktaturen sowie für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage engagieren.

 

 

 

Wer kann vorgeschlagen werden?

  • Für den Preis können Personen, Initiativen, Projekte oder Institutionen nominiert werden, die sich durch herausragendes demokratisches Engagement oder durch ihren Beitrag zur Aufarbeitung diktatorischer Herrschaft verdient gemacht haben.

  • Die Auszeichnung würdigt sowohl historische als auch aktuelle Beiträge zur Stärkung demokratischer Werte.

 

Wer darf vorschlagen?

  • Vorschläge können von Dritten eingereicht werden.

  • Selbstbewerbungen sind ausgeschlossen.

  • Das bedeutet: Wer jemanden kennt, der sich in besonderer Weise für die genannten Ziele engagiert, kann ihn oder sie über das Online-Formular der Bundesstiftung Aufarbeitung nominieren.

 

Wofür wird der Preis verliehen?

  • Der Karl-Wilhelm-Fricke-Preis wird für Zivilcourage, demokratische Haltung und Engagement in der Diktatur-Aufarbeitung verliehen.

  • Ziel ist es, öffentliche Aufmerksamkeit auf diejenigen zu lenken, die sich oft im Hintergrund, aber mit großer Wirkung für demokratische Werte starkmachen.

 

Preisgelder

Die Auszeichnung ist mit insgesamt 28.000 Euro dotiert:

  • Hauptpreis: 20.000 Euro

  • Sonderpreis: 5.000 Euro

  • Nachwuchspreis: 3.000 Euro

Die feierliche Preisverleihung findet am 11. Juni 2026 in Berlin statt und markiert gleichzeitig das zehnjährige Jubiläum des Preises.

 

Bewerbung und Fristen

  • Vorschläge können bis zum 16. November 2025 ausschließlich über das Online-Formular auf der Website der Bundesstiftung Aufarbeitung eingereicht werden. 

 

Hintergrund: Der Karl-Wilhelm-Fricke-Preis wurde 2017 erstmals vergeben und geht auf eine Spende des ehemaligen Fluchthelfers Dr. Burkhart Veigel zurück. Namensgeber ist der Publizist und Journalist Karl Wilhelm Fricke, der selbst für seine kritische Berichterstattung über die DDR verfolgt wurde.

 

Weitere Informationen:

Karl-Wilhelm-Fricke-Preis | Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur 

Leiter des Arbeitsbereichs Public History

Michael Wellmann
Tel.: 030-31 98 95-206
E-Mail: m.wellmann@bundesstiftung-aufarbeitung.de 

 

Quelle: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur